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Im Neuen Deutschen Film der 1970er Jahre gehörte Elfi Mikesch als Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin zu den ersten weiblichen Stimmen, die wahrgenommen wurden: Eine Pionierin, deren bahnbrechende Arbeit, sowohl im Dokumentarfilm (Ich denke oft an Hawai“ oder „Was sollen wir denn machen ohne den Tod“ ) als auch im eigenwilligen queeren grellen Anarcho-Kino große Anerkennung fand und die alle wichtigen Deutschen Film - Preise bekam
Geboren 1940 in einem kleinen Ort in der Steiermark als Tochter eines Filmvorführers lernte sie das Handwerk der Photografie von der Pike auf. Ihr Blick für die Suggestion von Bildern war früh geschärft.
1964 kam Elfi Mikesch nach Berlin und lernte hier Rosa v. Praunheim und Werner Schroeter kennen. Deren Filme versah Elfi Mikesch als Kamerafrau mit ihren feinen, mal opulenten, mal subversiven Bildern. Der Film „Verführung -die grausame Frau“, den sie mit ihrer damaligen Partnerin Monika Treut, drehte, gilt als feministisches Meisterwerk. Eine Provokation und ein Kultfilm: er war hochumstritten:
Seit 60 Jahren macht sie Bilder, 20 Filme hat sie gedreht.-mit Isabel Huppert ebenso wie mit Elfriede Jelinek.
Ihre Neugier hat nie nachgelassen, auch nicht die Lust mit neuer Technik zu experimentieren, zur Zeit ist es die KI, die sie beschäftigt
„Vertrauen und Neugier“ sagt Elfi Mikesch,“ sind die Voraussetzung für Kommunikation. Und Film ist nichts anderes“