OSTSEEDIALOGE VII: Karlis Vērdiņš (Lyriker, Riga/Lettland) und Tom Schulz (Lyriker, Berlin/Deutschland)

05-06-2019 (20:30)

Gastveranstaltung von Forum Mare Balticum e.V. und auslandSPRACHEN.

Moderation:Milena Nikolova (Berlin/Deutschland)

Reisen und Schreiben. Lieben und Reisen. Jeder tut es. Und jeder tut es auf seine Weise. Erst sind es leichte Schritte ins Gelände. Die Gegend lockt, der Horizont verschiebt sich, Neues erscheint. An bestimmten Grenzen wird Landschaft dann Gebiet, der Boden unter den Füßen Territorium. Dann werden Sprachen zum Kompass, der Kurs zu einem Cursor. Milena Nikolova nimmt Kārlis Vērdiņš und Tom Schulz mit zu einem Gespräch über ihr Schreiben und Reisen. Über den Plan zum Verlassen der Übersicht und das Ankommen in der notwendigen Wirklichkeit.

Tom Schulz, geboren 1970, lebt seit 2002 als freier Autor von Lyrik und Prosa und als Übersetzer in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm "Die Verlegung der Stolpersteine. Gedichte" (2017) und "Reisewarnung für Länder Meere Eisberge.Gedichte" (2019). Er erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. den Alfred-Gruber-Preis beim Lyrikpreis Meran 2014 und den Liechtenstein-Preis für Lyrik 2016 sowie dasAufenthaltsstipendium im Deutschen Studienzentrum Venedig (2018. Seit Anfang 2019 ist er Stadtschreiber von Erfurt.

Kārlis Vērdiņš, geboren 1979, ist Schriftsteller, Sprachwissenschaftler, Übersetzer und Dozent in Riga. Zu seinen Gedichtbänden gehören "Ledlauži" ("Eisbrecher". 2001), "Biezpiens ar krējumu"("Hüttenkäse und Saure Sahne", 2004), "Es"("Ich", 2008). Er ist Träger des Jānis BaltvilksPreises(2016) und wurde mehrfach mit dem Jährlichen Literaturpreis des Lettischen Schriftstellerverbandesausgezeichnet.

Milena Nikolova, 1974 in Sofia geboren, wuchs in Bulgarien, Deutschland und der Schweiz auf. Heute arbeitet sie als freie Autorin, Redakteurin und Übersetzerin in Berlin. 2018 erschien in Deutschland ihre lyrische Erzählung "SchrödingERs Katze – eine subatomare Liebesgeschichte"mit Illustrationen von Viktor Muhtarov, Tita Koicheva und Sava Muhtarov.

Zurück