„Der Getriebene” Ein LebensBild von Jack London, präsentiert von Jürgen Tomm.

11-05-2022 (20:00)

Zu seiner Zeit galt er als berühmtester Schriftsteller der Welt. Doch bevor Jack London 1916 mit nur 40 Jahren starb, musste er Erzählungen und Artikel wie am Fließband schreiben, um Kliniken und Ärzte zu bezahlen, bei denen er Hilfe gegen die Folgen zu vieler Krankheiten und von zu viel Alkohol suchte. Romane wie „Wolfsblut“, „Ruf der Wildnis“ oder „Der Seewolf“ und deren Verfilmungen für Kino und Fernsehen aber machen noch Generationen von Erben reich. Dabei konnte er selbst als Kind und Halbwüchsiger keine Schule oder Hochschule beenden, weil er zum Lebensunterhalt der Familie beitragen musste. Krankheiten beendeten manche seiner Abenteuer als Goldsucher in arktischer Kälte am Klondike oder im Tropenklima der Südsee. Als Berichterstatter im russisch-japanischen Krieg um Korea kam er zwar nicht bis zur Front, aber alles, was er schrieb, war spannend und für alle verständlich. Ob er unter Obdachlosen in London oder Hafenarbeitern in Kalifornien lebte – die Begegnungen mit ihnen als Menschen hatten ihn einen selbstgemachten Sozialismus gelehrt und ihm dafür die Achtung von Lesern auch der unteren Klassen beschert.


Teilnahme nur mit bestätigter Anmeldung unter ticket@buchhaendlerkeller-berlin.de
Für diese Veranstaltung gilt die 3G+-Regel (geimpft, genesen oder getestet + Maske)

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